Roadmap zur Sage 100 – Sage Office Line 7.1 (2016)

Ralf Armbrüster
Ralf Armbrüster

Sage hat in einem FAQ Dokument nun die Roadmap für die Sage 100 veröffentlicht, aus dem wir hier Auszüge bekanntgeben. Das FAQ Dokument ist für Fachhandelspartner und Anwender bestimmt, die sich über die nächsten Schritte in Sachen Sage Office Line / Sage 100 informieren möchten.

Wann kommt welche Version? Welche Änderungen stehen in den nächsten Monaten an?

  • Im April 2016 erscheint die erste Version der Sage 100. Dies wäre -nach alter Namensgebung- die Sage Office Line 7.1 (2016).
    Diese Version beinhaltet eine neue Verkaufsbelegerfassung mit einer vollständig neuen Benutzeroberfläche. Diese neue Oberfläche ist ein erstes Beispiel und die Grundlage für künftige Weiterentwicklungen. Diese Weiterentwicklungen werden mit Hilfe des AppDesigner 2.0 umgesetzt, welcher hierfür im großen Umfang erweitert und verbessert wurde und selbstverständlich auch mit dem April Release zur Verfügung steht.
  • Im Juli 2016 folgt dann das nächste Major Release mit dem AppDesigner 3.0, mit erneut stark erweitertem Funktionsumfang. Zudem erscheint mit diesem Release die Belegerfassung in der optimierten und ergänzten Version (nähere Infos hierzu demnächst).
  • Im Oktober 2016 werden dann weitere Erfassungsmasken auf Basis des AppDesigners 3.0 geliefert. Das bedeutet, dass beispielsweise Stammdaten (Artikel und Adressen), Buchungserfassung und der Einkauf sowie PPS nach und nach eine Runderneuerung erhalten und das sowohl technisch, als auch an der Oberfläche.
  • Die Reihenfolge und damit die genaue Roadmap stehen derzeit noch nicht fest. Welche Bereiche zuerst erneuert werden, will Sage sorgfältig mit Partnern und Kunden erarbeiten. Einige Neuerungen werden bereits mit dem Oktober Release verfügbar sein.
  • Das Access Print Add-In wird voraussichtlich im Oktober 2016 abgelöst.

Tipp von uns: Wer nun auf die Office Line 7.1 (Sage 100) umstellen will, ist voraussichtlich gut beraten, dies erst zu tun, wenn alle „Runderneuerungen“ vollzogen sind – die gilt zumindest dann, wenn Anpassungen vorhanden, geplant oder erforderlich sind.

Die neue Version wird nicht im Rahmen der Wartungsverträge ausgeliefert, sondern gegen Zahlung weiterer Upgradepreise. Für Bestandskunden wird dabei angeboten, das Kaufmodell beizubehalten, d.h. gegen Zahlung eines Aufpreises die neuen Lizenzen zu erhalten. Für Neukunden wird ab April nur noch ein Mietmodell (kein Lizenzkauf, sondern Zahlung einer Nutzungsgebühr) angeboten. Damit liegt das Nutzungsrecht der Software auch nicht mehr zeitlich unbegrenzt beim Anwender, sondern die Nutzung ist an die Zahlung einer monatlichen Gebühr gebunden. Vorteil: Die oft hohen Anfangsinvestitionen entfallen, das Risiko einer Fehlentscheidung wird verringert.

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